Den richtigen Hosting-Anbieter finden

Wenn du WordPress für dein Webseite installieren möchtest, ist dies heute bei manchen Hosting-Anbieter sehr unkompliziert und (fast) mit einem Klick erledigt. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du WordPress einrichten kannst.

Wie auch schon im Artikel Online-Business erfolgreich aufbauen erläutert, empfehle ich dir als Hosting-Anbieter für deine Webseite(n) Goneo* und All-Inkl.* – mit beiden Anbietern habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und kann sie dir vollkommen empfehlen. Bei Goneo musst du nur darauf achten, dass du dir das Webhosting Paket Basic L oder Basic XL holst – auf jeden Fall nicht das Basic M Paket, denn auf diesem kannst du kein WordPress installieren.

Sobald du dein Webhosting-Paket und eine entsprechende Domain bestellt hast, geht es darum, dir Email-Adressen und deine WordPress Installation einzurichten. Ich werde dir anhand von Goneo und All-Inkl. zeigen und erklären, wie du bei beiden Anbietern WordPress installieren kannst.

In weiteren Artikeln zum Thema WordPress einrichten werde ich dir in den nächsten Tagen und Wochen unter anderem beibringen, wie du Beiträge und Seiten mit WordPress erstellst und wie du passende Themes und Plugins installierst. Trage dich am besten in meinen Newsletter ein und bleibe stets auf dem aktuellen Stand, sobald ich neue Beiträge veröffentliche.

Und nun erkläre ich dir, wie du WordPress unter Goneo* und All-Inkl.* kinderleicht installieren kannst.

WordPress einrichten mit Goneo

Das Menü in Goneo* ist übersichtlich strukturiert.

Die wichtigsten Menü-Bereiche für dich sind:

Webserver: Hier kannst du FTP- und SSH-Zugänge verwalten (um auf die Dateien deiner Webseite zugreifen zu können), Datenbanken verwalten und die Verzeichnisse deiner Webseiten bestimmen.

E-Mail: Hier kannst du Email-Adresse anlegen und verwalten.

Domains: Hier siehst du eine Übersicht über alle deine bestellten Domains. Unter diesem Reiter kannst du auch neue Domains bestellen und deinem Paket hinzufügen.

clickStart: Der spannendste Bereich: Hier kannst du für deine Webseiten unkompliziert WordPress installieren. Dies werde ich gleich detailliert und anhand von Screenshots Step by Step erklären.

Rechnung-Online: Hier kannst du deine monatlichen Rechnungen herunterladen, diese benötigst du für deine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) für das Finanzamt.

1. Schritt: Email-Adresse einrichten

Klicke auf den Menü-Reiter E-Mail. Wähle die entsprechende Domain aus (Konten bearbeiten Symbol ), für die du eine Email-Adresse anlegen möchtest, und klicke anschließend auf „Neues Konto anlegen“. Gebe den Namen der Email-Adresse ein (es eignen sich z.B. sehr gut kontakt@ oder info@) und vergebe ein sicheres Passwort. Nachdem du „speichern“ angeklickt hast, ist die Email-Adresse bereits angelegt. Falls du noch eine Weiterleitung (z.B. zu deiner Haupt-Email-Adresse) einrichten möchtest, kannst du diese unter E-Mail-Weiterleitung konfigurieren.

2. Schritt: Ein Verzeichnis anlegen

Wenn du auf Webserver klickst, wirst du eine Übersicht über deine Webseiten sehen. Nun ist es wichtig (gerade wenn du mehrere Webseiten einrichten möchtest), dass du jeder Webseite ein Verzeichnis zuordnest. Standardgemäß laufen alle Webseiten auf das Haupt-Verzeichnis /htdocs. Hier musst du nun für jede Webseite ein Unterverzeichnis erstellen. Klicke dazu einfach auf das Bearbeiten-Symbol  zu der jeweiligen Webseite. Hinweis: Deine Webseite wird zwei Mal aufgelistet sein – einmal mit www. und einmal ohne. Du musst für beide Webseiten das gleiche Unterverzeichnis eingeben. Beginne damit, die Einstellungen für die Webseite ohne www. vorzunehmen, indem du auf das Bearbeiten-Symbol klickst.

Nun öffnet sich ein neues Fenster:

Du siehst hier das Beispiel zu meiner Domain menstyles.de. Als Verzeichnis war Standardgemäß /htdocs eingestellt, ich habe einfach /menstyles dahinter geschrieben, wodurch automatisch ein Unterverzeichnis angelegt wird. Du kannst das Unterverzeichnis nennen, wie du möchtest. Umlaute solltest du jedoch nicht verwenden. Als PHP-Version wird standardgemäß PHP 5.5 ausgewählt sein, was du so belassen kannst. Anschließend wählst du die Email-Adresse aus, die du gerade angelegt hast und klickst auf Änderungen übernehmen. Wiederhole den Vorgang für die Webseite mit dem Zusatz www. davor – setze hier aber unbedingt das gleiche Unterverzeichnis, denn sowohl www.deine-domain.de als auch deine-domain.de (also ohne www.) sollen ja zu deiner Webseite führen.

Jetzt hast du alle Vorbereitungen getroffen und kannst WordPress installieren.

3. Schritt: WordPress per clickStart installieren / aktivieren

Nachdem du eine Email-Adresse eingerichtet und das Unterverzeichnis erstellt hast, kannst du nun Wordpress installieren.

Klicke hierzu auf den Menü-Reiter clickStart und klicke anschließend auf clickStart-Anwendungen. Klicke dann auf das WordPress-Symbol und anschließend auf der neu geöffneten Seite auf Jetzt installieren. Folgendes Fenster erscheint nun:

Jetzt musst du dich entscheiden, ob deine Webseite primär mit oder ohne den Zusatz www. in den Suchmaschinen-Ergebnissen angezeigt und aufgerufen werden soll. Ich selbst verzichte bei meinen Webseiten auf den Zusatz www. Erreichbar sind die Webseiten natürlich mit und ohne den Zusatz www.

Installation für Domain –> Wähle also deine Webseite aus (mit oder ohne www., welche Schreibweise dir eben lieber ist).

Ziel –> „Web-Root“ auswählen.

Installationspfad –> Hier sollte nun das von dir angelegte Unterverzeichnis angezeigt werden, falls nicht musst du den 2. Schritt noch einmal überprüfen.

Absender E-Mail-Adresse –> Hier erscheint die im 1. Schritt von dir angelegte Email-Adresse.

Datenbank für WordPress –> Wähle hier eine der vorhandenen Datenbanken aus. Wichtig: Für jede Webseite eine eigene Datenbank benutzen! Wähle hier auf keinen Fall eine Datenbank aus, die du schon für eine andere Webseite nutzt, denn diese wird sonst überschrieben. Wenn du die Datenbanken benennen möchtest, kannst du dies unter Webserver –> Datenbank-Übersicht.

Name des Blogs –> Gib deiner Webseite einen Namen (Titel). Dieser kann später jederzeit von dir im Backend von WordPress wieder geändert werden.

Sprache –> Deine bevorzugte Sprache der WordPress-Installation und des WordPress-Backends auswählen.

Benutzername / Administrator –> Hier wird automatisch admin vorgeschlagen, was du unbedingt ändern solltest! Es gibt nämlich viele Bots, die versuchen, sich in das WordPress Backend von Webseiten einzuloggen, und diese versuchen es meist mit dem Nutzernamen admin. Wähle einen individuellen Namen, ich nutze zum Beispiel Kombinationen wie Se_912.

Passwort / Administrator –> Gib ein SICHERES Passwort ein. Zum Erstellen von sicheren Passwörtern kannst du auch sehr gut einen Passwort-Manager nutzen, zum Beispiel LastPass.

Passwort wiederholen –> Das Passwort erneut eingeben.

E-Mail-Adresse / Administrator –> Hier verwendest du am besten deine Standard-Email-Adresse. An die angegebene Email-Adresse werden dir alle Emails bezüglich deiner WordPress Installation zugesendet.

–> Klicke anschließend auf Installation abschließen und du hast es geschafft. Nach wenigen Minuten erhältst du eine Bestätigung von Goneo, dass deine WordPress Installation fertig eingerichtet ist. Deine Webseite ist nun erreichbar und du kannst dich im Backend deiner Seite einloggen. Dazu musst du einfach hinter deine Webseite den Zusatz /wp-admin eingeben, also:

http://dein-webseitenname.de/wp-admin

Mehr zum WordPress-Backend wird im 2. Teil der Reihe WordPress einrichten folgen. Nun geht es zunächst weiter mit der Installation von WordPress unter All-Inkl.

WordPress einrichten mit All-Inkl.

Bei All.Inkl.* ist das Einrichten von WordPress sogar noch etwas einfacher als bei Goneo. Zunächst muss man bei All-Inkl. jedoch zwischen zwei Zugängen unterscheiden, die dir zur Verfügung stehen:

Es gibt den Login zur MemersArea, dort kannst du unter anderem:

  • Daten wie Bankdaten und Anschrift ändern
  • Tarife wechseln
  • Neue Domains bestellen
  • Rechnungen herunterladen

Und es gibt den Login zum Kundenadministrationssystem (KAS), in dem du unter anderem Folgendes kannst:

  • Email-Adressen einrichten
  • FTP-Zugänge verwalten
  • Datenbanken verwalten
  • WordPress installieren

Deshalb ist für dich an dieser Stelle der Zugang zum KAS wichtig. Logge dich also im KAS ein (https://kas.all-inkl.com/).

1. Schritt: Email-Adresse einrichten

Bei All-Inkl. kannst du dir diesen Schritt eigentlich sparen – doch ich empfehle dir dennoch eine entsprechende Email-Adresse (zum Beispiel info@ oder kontakt@) für deine Webseite anzulegen, die du dann unter anderem in deinem Impressum oder auf einer möglichen Kontakt-Seite veröffentlichen kannst.

Hierzu klickst du im KAS-Menü auf E-Mail und anschließend auf E-Mail-Postfach. Klicke daraufhin auf Neues Postfach anlegen.

Nun kannst du deine Wunsch-Email-Adresse angeben und ein entsprechendes Passwort vergeben. Klicke anschließend auf speichern und schon ist deine Email-Adresse eingerichtet.

Falls du noch eine Weiterleitung der Mails zu einem anderen Email-Konto einbauen möchtest, kannst du diese über E-Mail –> E-Mail-Weiterleitung –> Neue Weiterleitung anlegen einrichten.

2. Schritt: WordPress installieren

Wenn du nun WordPress unter All-Inkl. einrichten möchtest, klickst du links im Menü auf Tools und anschließend auf Software-Installation. Folgendes Fenster erscheint nun:

Wähle deine Domain aus und klicke auf Weiter. Es öffnet sich das nächste Fenster:

Ich habe für diese Beispiel-Grafik eine (Sub-)Domain Namens test.digitales-business.de erstellt und diese nun ausgewählt, um darauf WordPress zu installieren (bei dir wird dort die Domain deiner Webseite stehen). Im nächsten Schritt wählst du WordPress als entsprechende Software in der Liste aus (unter Blog). Dazu erstellst du einen Benutzernamen für das Backend deiner WordPress-Seite. Verwende hier nicht den Namen admin, da dieser Name einfach zu häufig verwendet wird und zu unsicher ist. Ich benutze zum Beispiel Namen wie Se_912. Gebe dazu die Email-Adresse an, an die deine Login-Daten (auch das Passwort) gesendet werden sollen. Klicke anschließend auf Weiter, wodurch sich das nächste Fenster öffnet:

Klicke einfach nur auf Weiter. Es öffnet sich der letzte Schritt:

Sobald du die beiden Häkchen aktiviert hast, klickst du auf Installation jetzt starten und schon wird deine Webseite eingerichtet.

Nach ein paar Minuten ist deine Webseite vollständig eingerichtet. Das entsprechende Passwort für den Login ins Backend erhältst du per Email an die von dir angegebene Email-Adresse.

Um dich im WordPress-Backend deiner Webseite anzumelden, musst du einfach hinter deine Webseite den Zusatz /wp-admin eingeben, also:

http://dein-webseitenname.de/wp-admin

WordPress einrichten – Teil 2: Das Backend konfigurieren

Login in das WordPress-Backend

Nachdem du WordPress eingerichtet hast, kannst du dich zum ersten Mal im Backend deiner Webseite einloggen. Du erreichst das WordPress-Backend über die Eingabe deiner Domain mit dem anschließenden Zusatz /wp-admin –> also: http://deine-domain.de/wp-admin

Es erscheint folgendes Fenster, in dem du die entsprechenden Daten eingeben musst, um dich einzuloggen:

Anschließend befindest du dich zum ersten Mal im WordPress-Backend deiner Webseite. Du solltest nun ein ähnliches Bild wie folgendes sehen:

Um zur normalen Ansicht deiner Webseite zu wechseln, klickst du links oben einfach auf den Namen deiner Webseite:

Deine Webseite wird aber noch ziemlich leer aussehen, in etwa so:

Um wieder zurück zum WordPress-Backend zu wechseln, klickst du wieder links oben auf den Namen deiner Domain:

Nun können wir uns zunächst mit dem Menü und den wichtigsten Eigenschaften des WordPress-Backends beschäftigen.

Das WordPress-Backend Menü

  • Auf dem Dashboard werden dir die neusten Aktivitäten auf deiner Webseite angezeigt. Dazu kannst du unter Aktualisierungen stets die neusten WordPress Versionen installieren und deine Plugins auf dem neusten Stand halten (was sehr wichtig ist!).
  • Unter Beiträge kannst du (Blog-)Beiträge (also Artikel) erstellen und verwalten. Dazu kannst du hier deine Kategorien und Schlagworte verwalten.
  • Unter Medien findest du eine Übersicht aller deiner hochgeladenen Medien, wie z.B. Grafiken. Du kannst hier zwar auch Dateien hochladen, doch das geht bei der Erstellung eines Beitrags oder einer Seite noch einfacher. Mehr dazu folgt in Teil 5 der Serie „WordPress einrichten“.
  • Unter Seiten kannst du die Startseite deiner Webseite und entsprechende Unterseiten anlegen und verwalten.
  • Kommentare – hier kannst du Kommentare zu deinen Beiträgen verwalten.
  • Design – Hier kannst du Widgets (also die Sidebars) deiner Webseite verwalten und das Menü deiner Webseite erstellen und verändern. Dazu ist hier die wichtigste Funktion von WordPress enthalten: Das installieren von Themes (Vorlagen). Mehr dazu im 3. Teil der WordPress einrichten Serie.
  • Unter Plugins kannst du Tools installieren, die deine WordPress Installation erst zu einer „richtigen“ Webseite machen. Eine Übersicht bekommst du vorab schon einmal hier: Nützliche WordPress Plugins.
  • Benutzer – Hier kannst du deinen Namen, dein Passwort und weitere Daten ändern. Mehr dazu gleich.
  • Werkzeuge – Hier kannst du Beiträge absichern (exportieren) und Demo-Daten von WordPress Themes importieren. Zum Absichern deiner Webseite empfehle ich dir aber ein anderes Plugin, mehr dazu in Teil 4 der Serie „WordPress einrichten“.
  • Unter Einstellungen kannst du entsprechende Einstellungen zu deiner WordPress-Installation vornehmen. Hierauf werde ich im Folgenden näher eingehen.

Die wichtigsten WordPress Einstellungen vornehmen

Nachdem du dir nun also einen Eindruck vom WordPress-Backend gemacht hast, können wir beginnen die wichtigsten Grund-Einstellungen vorzunehmen.

1. Schritt – Name deiner Seite

Klicke auf Einstellungen –> Allgemein,  nun kannst du unter Seitentitel den Namen deiner Seite ändern, wenn du dies möchtest. Falls der Name bereits passt, solltest du aber auf jeden Fall den Zusatz beim Untertitel (Eine weitere WordPress-Seite) entfernen.

2. Schritt – Permalinks einstellen

Klicke auf Einstellungen –> Permalinks, hier kannst du einstellen, wie die URLs von Unterseiten und Beiträgen deiner Webseite angezeigt werden. Hier ein kurzes Beispiel:

Der Artikel, den du gerade liest, ist unter folgender URL zu erreichen:

https://www.xareer.de/wordpress-einrichten-teil-2-das-backend-konfigurieren/

Aus der URL kann Google also Informationen über den Inhalt des Artikels lesen (sehr wichtig für SEO). Standardgemäß gibt WordPress allerdings eine andere Einstellung vor: Demnach würde die URL eigentlich beispielsweise wie folgt aussehen:

https://www.xareer.de/?p=123

Das ist zwar eine kurze URL, doch sie enthält keinerlei verwertbare Informationen für Google. Es ist also wichtig, dass der jeweilige Beitragsname eines Artikels in der URL enthalten ist. Dies ist auch über die Einstellungen „Tag und Name“ und „Monat und Name“ möglich, doch dadurch werden die URLs für mich zu lang, deshalb nutze ich auf allen meinen Webseiten schlicht und einfach den Beitragsnamen als Einstellung für die Permalink-Struktur.

3. Schritt – Anzuzeigenden Benutzernamen wählen

Wenn du auf Benutzer –> Dein Profil klickst, landest du bei deinen persönlichen Optionen.

Hier kannst du ein Farbschema auswählen, in dem das WordPress-Backend angezeigt werden soll. Ich selbst belasse es immer auf Standard.

Weitere wichtige Einstellungen sind die Eingabe eines Spitznamens und die Auswahl des öffentlichen Namens. Deinen Vor- und Nachnamen musst du nicht eingeben.

Als Spitznamen solltest du auf jeden Fall einen anderen Namen als deinen Benutzernamen eingeben, denn ansonsten wird dein Benutzername öffentlich gemacht, was es für Bots leichter macht sich in dein Backend-System zu hacken. Wähle einen Spitznamen, der zu deiner Seite passt – oder wähle auch deinen eigenen Namen, wenn du möchtest. Wähle anschließend auch als öffentlichen Namen den Spitznamen aus, damit dieser überall auf deiner Webseite als Autor deiner Beiträge angezeigt wird.

Biographische Angaben kannst du angeben, wenn du möchtest, dass sie unter Beiträgen angezeigt werden.

WordPress einrichten – Teil 3: Das richtige Theme installieren

Nachdem du im ersten Teil der WordPress-Serie gelernt hast, wie du WordPress installierst und im zweiten Teil, wie du das Backend konfigurierst, geht es nun darum, wie du ein passendes WordPress Theme findest und installierst.

Ein WordPress Theme sorgt dafür, dass deine Webseite auch nach einer richtigen Webseite aussieht. Denn standardgemäß sieht WordPress nach der Installation folgendermaßen aus:

Für einen sehr einfachen Blog ist dieses Design vielleicht ausreichend, aber es gibt eine Vielzahl von tollen WordPress Themes, die du stattdessen verwenden kannst.

Um WordPress Themes installieren zu können musst du zunächst im WordPress-Backend auf „Design“ klicken. Du siehst, dass derzeit das Standard-ThemeTwenty Fifteen aktiviert ist. Dazu sind zwei weitere Standard-Themes installiert, die in jeder WordPress-Installation integriert sind:

Um ein anderes Theme zu betrachten oder zu aktivieren, kannst du dir eine Vorschau anzeigen lassen. Bewege hierzu den Mauszeiger über eines der beiden anderen Themes und klicke auf „Aktivieren“ oder zunächst auf „Live-Vorschau„, um dir eine Vorschau des Themes zu betrachten.

Das alternative Theme sieht dann in diesem Fall wie folgt aus:

Du siehst, dass es ziemlich einfach ist ein WordPress Theme zu ändern. Es kommt jetzt nur darauf an, dass du das für deine Bedürfnisse richtige WordPress Theme findest.

Es gibt eine große Auswahl an kostenlosen WordPress Themes, diese findest du auf der offiziellen WordPress Seite.

Für den Beginn und zum Experimentieren sind diese Themes ganz okay. Wenn du jedoch eine Webseite erstellen willst, die professionell aussieht, solltest du ein WordPress Theme kaufen. Alleine dass du bei den meisten kostenlosen Themes nicht ohne weiteres den WordPress Slogan entfernen kannst sind ein K.O. Kriterium. Dazu gibt es mittlerweile Themes, mit denen du kindereinfach eine professionelle Webseite erstellen kannst – und das am Ende für einen Preis von etwa 50 Euro für das Theme. Das ist sehr gut angelegtes Geld. Ich beziehe alle meine WordPress Themes von Themeforest*. Wenn du über diesen Link* gehst, wirst du direkt auf folgender Seite von Themeforest landen, auf der dir alle WordPress Themes vorgestellt werden:

Themeforest bietet sehr gute Filter an, so dass du gezielt nach passenden WordPress Themes suchen kannst. Derzeit werden knapp 5.500 WordPress Themes angeboten. In der aktuellen Ansicht siehst du zunächst die neusten Themes angezeigt (da „Sort by“ automatisch auf „Newest items“ steht).

Zu Beginn kannst du die Themes einmal nach ihrem Verkaufsrang sortieren, also „Sort by“ auf „Best sellers“ stellen – so werden dir die meist verkauften WordPress Themes angezeigt. Damit kannst du dir einen ersten Eindruck verschaffen. Wie du siehst gibt es sogar ein Theme, welches schon über 150.000 Mal verkauft wurde (Avada*).

Generell empfehle ich dir jedoch, die Themes nach ihrer Bewertung zu sortieren – also „Sort by“ auf „Best rated“ zu stellen – so werden dir die am besten bewerteten WordPress Themes angezeigt.

Zusätzlich kannst du links auf „Category“ klicken, wodurch sich folgende Auswahl öffnet:

Hier hast du nun die Möglichkeit die Auswahl weiter einzuschränken. Gehen wir als Beispiel davon aus, dass du einen Blog erstellen möchtest – also klickst du auf die Kategorie „Blog / Magazine„. Nun werden dir noch 1.124 WordPress Themes angezeigt.

Da du zuvor „Sort by“ schon auf „Best rated“ gestellt hast, wird dir nur ganz oben das am besten bewertete Blog- / Magazine-Theme angezeigt – es handelt sich aktuell um das Theme Sense*. Klicken wir das Theme doch mal an und sehen es uns genauer an…

WordPress Themes von Themeforest

Ich selbst habe das Theme Sense* auf keiner meiner Webseiten im Einsatz, aber die Bewertungen sehen wirklich sehr gut aus: Bei 37 Stimmen eine Bewertung von 5,0 von möglichen 5,0 Sternen – besser geht es nicht. Das Theme ist noch relativ neu und bietet dir eine Menge Optionen. Eine sehr benutzerfreundliche Funktion dabei ist ein „Drag & Drop Page Builder“, d.h. du kannst dir deine Webseite im Backend sehr einfach und intuitiv zusammenstellen. Die meisten neuen und gut bewerteten WordPress Themes auf Themeforest bieten solche Page Builder an. In den meisten Themes wird der Visual Composer* verwendet, welcher dann in den Themes kostenlos enthalten ist. Wenn man überlegt, dass dieses Plugin alleine eigentlich schon 34$ kosten würde, dann sind die Preise der WordPress Themes auf Themeforest noch einmal lukrativer. Hier ein kleines Video, das dir einige Funktionen des Visual Composers erklärt:

Ein Theme, welches den Visual Composer zum Beispiel enthält, ist das Theme Blaszok*. Das Erstellen von Webseite ist mithilfe dieses Themes sehr einfach – und auch der Support ist sehr gut. Wie du auf der Theme-Seite von Blaszok* siehst, gibt es jede Menge Demo-Content und 25 unterschiedliche Designs, die du mit dem einen Theme erstellen kannst, d.h. du kannst zum Beispiel einen Shop sehr individuell gestalten. Eine Möglichkeit, die du mit kostenlosen Themes ohne Programmierkenntnisse nicht hast. Für Blaszok werden regelmäßig neue Updates bereitgestellt (wie bei den meisten Themes auf Themeforest), wodurch sich das Theme auch stets weiterentwickelt und immer besser wird.

Live-Vorschau der Themeforest Themes

Einer der wichtigsten Funktionen auf Themeforest ist die Live-Vorschau Funktion, welche für alle Themes angeboten wird. D.h. du kannst das Theme live im Einsatz sehen und damit prüfen, ob es das richtige Theme für deine Webseite ist. Hierzu klickst du einfach auf den Button „Live Prewiew„.

Anschließend siehst du im Beispiel vom Blaszok-Theme noch keine direkte Vorschau des Themes, sondern du landest zunächst in einem Auswahl-Fenster, in dem dir alle möglichen Varianten des Themes angezeigt werden – denn du hast mit Blaszok wie gesagt 25 verschiedene Designs zur Auswahl. Alles enthalten in einem einzigen WordPress Theme. Ich klinge vielleicht sehr euphorisch dabei, doch glaube mir, vor 5 oder 6 Jahren gab es noch nicht eine so tolle Auswahl an professionellen WordPress Themes – und gerade nicht mit so vielen Variations-Möglichkeiten für einen solchen Preis. Von daher bin ich mit der Entwicklung von WordPress und den zugehörigen professionellen Themes der letzten 2-3 Jahre sehr begeistert.

So sind zum Beispiel folgende Designs mit dem Theme möglich – welche du auch sehr einfach für deine Webseite auswählen kannst, sobald du das Theme installiert hast:

Die Suchfunktion von Themeforest

Neben der Möglichkeit, dich durch die einzelnen Kategorien zu klicken, kannst du natürlich auch die Such-Funktion von Themeforest nutzen, um ein entsprechendes Theme für deine Webseite zu finden. Gebe hierzu einfach einen entsprechenden Begriff ein, der zu deiner Webseite passen könnte – achte dabei darauf, dass du den oder die Begriffe auf englisch eingibst. Wenn du einen stylischen Blog erstellen möchtest, kannst du zum Beispiel „stylish blog“ in die Suchleiste eingeben und dir die Ergebnisse betrachten.

Es sind kaum Grenzen gesetzt, gerade da du auf Themeforest tausende Themes zur Auswahl hast.

WordPress Theme kaufen

Wenn du ein passendes Theme gefunden hast, dann kannst du es kaufen. Bezahlen kannst du ideal mit PayPal, du kannst aber auch vorab dein Envato Credit Guthaben aufladen (Themeforest gehört zu Envato), dann sparst du 2 Dollar Gebühren. Nach dem Kauf kannst du dein Theme direkt herunterladen – du kannst es aber auch jederzeit später noch herunterladen. Wenn du rechts oben mit der Maus über dein Benutzernamen gehst und anschließend auf dem neu geöffnetem Menü auf „Downloads“ klickst, wirst du alle Downloads sehen, die du jemals bei Envato oder Themeforest getätigt hast. Ich kann das Theme Blaszok nun also auch erneut herunterladen:

Dabei kannst ruhig den Download „All files & documentation“ auswählen, damit du auch die Anleitung zu dem Theme mit herunterlädst.

Eine wichtige Sache noch: Es gibt auch Webseiten, auf denen du Themes von Themeforest kostenlos und illegal herunterladen kannst – hiervon rate ich dir entschieden ab. Mal davon abgesehen, dass du den Theme-Autoren schadest (welche das teilweise hauptberuflich machen), kannst du dir bei solchen illegalen Downloads sehr schnell Schad-Software auf deine Webseite laden, was dazu führt, dass deine Webseite sehr leicht gehackt werden kann. Zudem kannst du mit einem geklauten Theme keine Updates installieren, den Support des Themes nicht nutzen und es ist sehr einfach herauszufinden, ob du ein legal gekauftes Theme nutzt oder nicht. Also lass von solchen Downloads lieber die Finger – es lohnt sich nicht.

WordPress Theme installieren

Nachdem du das Theme gekauft und heruntergeladen hast, entpackst du zunächst den ZIP-Ordner. Öffne nun den entpackten Ordner – du wirst einige weitere Ordner und Dateien sehen – unter anderem auch die Dokumentation zu deinem Theme. Was uns nun interessiert, ist die Installationsdatei deines Themes – diese hat in der Regel auch den Namen deines Themes – in diesem Beispiel also „blaszok.zip“ (nicht die blaszok-child.zip!). Diese Datei gilt es nun in deinem WordPress Backend zu installieren.

Klicke in deinem WordPress Backend hierzu wieder auf „Designs“ und anschließend oben auf „Installieren“ oder alternativ auf den Button „Neues Theme hinzufügen„.

Auf der anschließenden Seite siehst du zunächst die kostenlosen WordPress Themes, welche du hier mit einem Klick auf „Installieren“ installieren kannst. Du kannst dir zunächst auch über den Button „Vorschau“ eine solche generieren.

Wenn du nun dein gekauftes Theme installieren möchtest, klickst du oben auf „Theme hochladen„.

Klicke anschließend auf „Datei auswählen„.

Nun wählst du die besagte Theme-Zip-Datei aus (also blaszok.zip) und klickst anschließend auf „Installieren„. Nun wurde das Theme installiert und du musst es mit einem Klick auf „Aktivieren“ noch aktivieren.

Nun wirst du aufgefordert, entsprechende Plugins zu installieren. Klicke auf „Begin installing plugins„.

Wähle alle Plugins aus und wähle über „Aktion auswählen“ „Install“ aus und klicke anschließend auf „Übernehmen„.

Die benötigten Plugins werden nun installiert. Klicke anschließend unten „Return to Required Plugins Installer„.

Anschließend müssen die Plugins noch aktiviert werden – auch dies geht mit drei Klicks: Wähle wieder alle Plugins aus und wähle als Aktion diesmal „Activate“ aus und klicke auf „Übernehmen„. Alle benötigten Plugins sind nun installiert – nicht erschrecken: Es ist normal, dass sich dein Menü links nun erweitert hat.

Das Theme ist nun installieret und du kannst Demo-Content einfügen…

Demo-Daten einfügen

Die meisten Themes auf Themeforest bieten dir die Möglichkeit, Demo-Content in deine WordPress Installation zu integrieren. Dies ist mittlerweile auch sehr einfach und benutzerfreundlich geworden. Meist kannst du mit einem Klick den Demo-Content installieren und sofort loslegen. Jedes Theme kommt mit einer entsprechenden Dokumentation, in der dir (meist auch anhand von Screenshots) erklärt wird, wie du den jeweiligen Demo-Content in deine Webseite einfügst.

Beim Blaszok-Theme geht es mit einem Klick im Menü auf „Demo Install“.

Es öffnet sich ein Fenster, in dem du nun ein Design auswählen kannst, dass du gerne verwenden möchtest.

Ich entscheide mich für das Standard-Theme (Default) und möchte auch, dass der komplett Inhalt (Content), alle Widgets (Sidebar, Fußleisten etc.) und alle Theme-Einstellungen (Panel settings) so wie in der Demo übernommen werden, deshalb klicke ich diese drei Felder an. Anschließend klicke ich auf „Begin import of Default“ und schon wird der Demo-Content installiert. Dies kann nun einige Minuten dauern, klicke in dieser Zeit nichts anderes auf der Seite an und verlasse die Seite auch nicht.

Anschließend erscheint folgende Erfolgsmeldung:

Du hast es nun geschafft und die Demo wurde installiert. Jetzt kannst du damit beginnen, die Seite zu bearbeiten und an deine Bedürfnisse anzupassen. Wie das funktioniert erfährst du in den nächsten Teilen der Serie „WordPress einrichten“. Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Artikel weiterhelfen und du konntest dein WordPress Theme installieren!

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